Hammerfest:

Hammerfest bekam 1789 die Stadtrechte und ist seitdem die nördlichste Stadt der Welt. Ihr Symbol und Wappen ist der Eisbär.

Hammerfest liegt wunderbar an einer Bucht mit kristallklarem Meerwasser. Umrahmt ist die Stadt von einem steilen Gebirgszug. Der "Sikk-Sakkveien" ist ein steiler Fußweg, der auf den Gipfel des Stadtberges führt. Vom Restaurant und dem Aussichtsturm Varden bietet sich ein wunderbarer Ausblick. Eine Besonderheit in Hammerfest sind wohl auch die Rentiere. Von den Einwohnern werden sie schon als Plage angesehen. Auch wir waren schon erstaunt, über so viele Rentiere in der Stadt.

Die Kirche wurde erstmals um 1620 erbaut, mehrfach abgerissen oder zerstört und ihr heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Jahr 1961. Durch schlechte Erfahrungen bedingt befindet sich unter der Kirche ein Luftschutzraum der als Sonntagsschule genutzt wird.

Die Meridianstøtten wurde 1856 zur Erinnerung an die erste exakte Vermessung der Erde errichtet.

Das Wiederaufbaumuseum zeigt eine Ausstellung über die Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt im 2. Weltkrieg.

Passend zum Wappen ist der Eisbärenclub, ein Museum und Austellung zur Geschichte der Stadt, dem Fischfang und dem Leben in der Arktis. Der Club hat sich zur Aufgabe gemacht Hammerfest weltweit bekannt zu machen. Gegen eine Gebühr kann jeder Besucher von Hammerfest Mitglied werden.

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Karasjok:

Karasjok wird als Hauptstadt der Samen angesehen. Hier hat auch das Same-Ting das Samen Parlament seinen Sitz. Die Einwohner leben hauptsächlich von Landwirtschaft, Jagd und Rentierzucht.

Die Kirche aus dem Jahr 1807 ist die älteste der Finnmark. Sápmi ist ein samischer Kulturpark mit dem magischen Theater, Freilichtmuseum und Handwerksausstellung. Nach unserer Einschätzung reicht Sápmi nicht an die Qualität von Siida in Inari heran.

Karasjok wird oftmals angepriesen wegen der samischen Einkaufsmöglichkeiten. Touristen sollten sich nicht darauf verlassen hier ein schönes Souvenier von der samischen Kultur zu bekommen. Wir waren schwer enttäuscht.

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Bodø:

Bodø ist sehr schön am Saltfjord gelegen. Bekannt ist die Stadt wegen der Fährverbindung zu den Lofoten und als Anlaufpunkt der Hurtigruten.

Die ehemalige Stadt der Heringsfischerei hat sich bis heute zu einer relativ modernen Handelsstadt mit Industrie und Fachschulen entwickelt. Bodø ist nicht schön aber praktisch. Bei der Durchreise kann hier gut eingekauft werden. Ansehen kann man sich das Nordlandsmuseet, das Luftfahrtmuseum und die Kirche.

Touristinformationen:
Destinasjon Bodø und Tourist Information Offices Bodø

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Mahlstrom:

Unser Flash-Video: Saltstraumen

Wir möchten hier gerne eine allgemeine falsche Meinuung korrigieren. Den Mahlstrom gibt es nicht. Es gibt einige Mahlströme weltweit. In Norwegen kennen wir zwei.


In der Nähe von Bodø liegt der Saltstraumen. Dieser enge Sund gilt eigentlich als der "echte" Mahlstrom. Durch die Enge zwischen Straumøy und Straumen werden beim Gezeitenwechsel 370 Millionen Kubikmeter Wasser gepresst. Dabei entstehen mächtige Wirbel und Strudel.

Der zweite Mahlstrom auch Moskenstraumen genannt, liegt bei den Lofoten und regt schon seit Urzeiten die Phantasie von Erzählern und Schriftstellern an, da er wegen seiner Strömungen berühmt-berüchtigt wurde.

Satellitenaufnahme - Saltstraumen
Satellitenaufnahme - Moskenstraumen

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Kautokeino:

Die Samenstadt Kautokeino ist sehr weitläufig und übersichtlich gelegen. Anhand ihrer Fläche ist sie die größte Kommune in Norwegen. Rentierzucht und Ackerbau sind die Haupterwerbsquellen. Wir möchten hier aber keine falschen Vorstellungen erwecken. Der Ort ist klein und hat für Touristen wenig zu bieten.
Die hübsche Kirche ist von fast jedem Punkt in Kautokeino zu sehen. Das Saami-Institut mit Theater (Beaivvas) ist ein wissenschaftliches und kulturelles Zentrum der Samen. Die Skandinavisch-Samische Hochschule ist die einzige Schule Norwegens in der ein Befähigungsausweis für die Rentierzucht erlangt werden kann. Als interessantes Gebäude ist Juhls´ Silber Galerie anzusehen. Das Haus ist in Anlehnung an die Schneebretter von Familie Juhls gebaut worden. Im Inneren hat die Familie ihre Silberschmiede, die erste Lapplands.

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Stjørdal:

Stjørdal liegt am Ende des Stjördalsfjorden an der E6.
Die Nähe zu Trondheim macht den Ort nicht attraktiv zu Einkaufen, Besucher können aber ein paar interssante Dinge finden.

Die Ruine des Schloss Steinvikholm war einst das stärkste Bauwerk im Mittelalter. Es liegt auf einem Felsen im Fjord und kann ganzjährig besucht werden. Dabei muß aber auf Ebbe und Flut geachtet werden. Im August wird hier die Oper "Olav Engelbrektsson" aufgeführt.

Die Kirche von Vaernes gilt als das noch älteste noch stehende Gebäude in Norwegen. Ihr Dachgebälk stammt aus dem 12. Jahrhundert, dazu bietet sie wundersame geschnitzte Holzköpfe sowie eine Altartafel von 1639.

Hegra ist eine alte Festung, die 1908 bis 1910 erbaut wurde. Sie diente als Schutz gegen die Schweden.

Der Magische Berg (Det magiske berget) ist ein Felskunstmuseum, das Felszeichnungen zeigt. Auf dem Lerfald-Feld sind rund 1100 Zeichnungen z.T. aus der Bronzezeit zu sehen.

Hier befindet sich auch der Flughafen von Trondheim - Vaernes.

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Verdal:

Bedingt durch das Erdöl wurde aus dem kleinen Ort ein Industriestandort mit einer Werft für Offshore Ausrüstungen. Entsprechend sind auch die Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten gehalten.

Kulturelle und historische Angebote sind in der Nähe in Stiklestad zu finden.

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Stiklestad:

In Stiklestad dreht sich fast alles um König Olav Haraldsson bzw. Olav der Heilige auch bekannt als St. Olav. Er wurde hier in einer Schlacht (1030) getötet und später heilig gesprochen.
Das größte und älteste Freilichttheater Norwegens befindet sich hier und führt Ende Juli das Drama "Spiel vom Heiligen Olav" auf.
Das Nationale Kulturzentrum zeigt die Ausstellung "Stiklestad 1030" mit einer Führung zur Wikingerzeit.
Im Volksmuseum können Höfe aus dem Jahr 1901 sowie das Leben aus dieser Zeit betrachtet werden.
Die St. Olav Festwoche (Ende Juli) bietet neben dem Theaterstück, Konzerte, handwerkliches Leben und einen Markt.

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Steinkjer:

Steinkjer ist ein Ort der Forst- und Landwirtschaft.
Der Hof Egge war einmal ein Häuptlingssitz, von Jagdzauber zeugt das Bola-Rentier (steinzeitliche Felszeichnung), die Kirche besitzt Glasmalereien von Jacob Weidemann und das Egge Freilichtmuseum zeigt Gebäude und Landmaschinen verschiedener Epochen.

Zudem ist Steinkjer ein guter Ort zum Einkaufen, Tanken und Bummeln. Beheimatet ist hier auch der Rahsegler Pauline.

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Snåsa:

Snåsa liegt am Snåsavatnet über die B763 erreichbar. Wasser, Wald und Berge bestimmen hier das Landschaftsbild.
Der Ort ist ein Kulturzentrum der Südsamen. Dazu gehört natürlich auch die Rentierzucht. Im Ort befindet sich die Rentierverwaltung, eine samische Schule mit Internat und "Saemien Sijte" das südsamische Kulturhaus. Hier gibt es Informationen über die Geschichte und Kultur der Südsamen und dazu samische Produkte als Souvenier.
Viosen ist eine Siedlung am Snåsavatnet gleich neben Snåsa gelegen. Die kleinen Häuser aus dem 19. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Viosen ist für einen Spaziergang gut geeignet, ein Umweg hierher lohnt aber nicht.

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Grong:

Grong am Fluß Namsen gelegen ist vorallem für Angler interessant. Hier wurden schon einige große Exemplare des beliebten Lachses gefangen.
Am witzigsten in Grong war jedoch der enorme Troll vor dem Einkaufszentrum. Ein Foto von ihm (ein Bild haben wir unter "Tiere-Troll") ist schon eine lustige Reiseerinnerung. Heute steht er am Eingang des Lachsaquariums.

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Namsskogan / Trones:

Namsskogan liegt im nördlichen Namdal am Fluß Namsen. Für viele Wanderer ist er Ausgangspunkt zu einer Tour in den Borgefjell Nationalpark. Angler kommen hierher um vorallem Forellen zu fischen.

Für Familien bietet sich der Namsskogan Familienpark bei Trones zu einem Besuch an. Der Park ist eine Mischung aus Tier- und Freizeitpark. Wer bei seinem Norwegen-Urlaub weder Elch noch Bär in freier Wildbahn sehen konnte ist hier gut aufgehoben. Hier ist auch der Trongfossen an der E6 zu sehen.

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Kystriksveien:

Der Kystriksveien ist eine wunderschöne aber langsame Alternative zu der Route E6 Steinkjer-Bodo.

Der Kystriksveien führt immer an der Küste entlang (daher sein Name) und bietet auf seiner Strecke viel Abwechslung. Dazu gehören 844 Straßenkilometer, 7 Fähren und 24 Tunnel. Der größte Tunnel hat eine Länge von 7,6 km. Diese Strecke ist auch für Radfahrer geeignet, allerdings dürfen sie nicht den Svartistunnel befahren.

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Namdalseid:

Namdalseid bietet für Angler eine gute Möglichkeit zum Lachsfischen und zudem eine Glashütte die von 1813 bis 1883 in Betrieb war. Sie kann heute an Freitagen, Samstagen und Sonntagen besucht werden.

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Flatanger:

Flatanger bietet für Besucher die Festung Utvorda, die im 2. Weltkrieg erbaut wurde und das größte Küstenfort Norwegens war.
Der Leuchtturm Villa Fyr wurde 1839 erbaut und war der letzte norwegische Leuchtturm mit Kohlebefeuerung.
Die Schären mit ihren rund 1000 Inseln sind ein Paradies für Meeresangler.

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Namsos:

Namsos gilt als eines der wichtigsten Handelszentren in Mittelnorwegen und hat mit seinem Stadtberg Klompen einen guten Aussichtspunkt an dessen Fuß der Fredriksbergpark liegt.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kulturhaus mit der Bezirksgalerie, das norwegische Sägewerksmuseum mit den einzigartigen Dampf-Sägen und das Namdalmuseum mit einer Ausstellung über die Natur und das Stadtleben der Region.

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Leka:

Der kleine Ort Leka hat ein Hügelgrab (Herlaugshügel) aus der Zeit der Wikinger, die Solsem Höhle mit Felsmalereien und das Gemeindemuseum mit einer Bootssammlung zu bieten.
Da Leka nun nicht gerade eine Touristenhochburg ist, empfehlen wir zunächst die Touristeninformation aufzusuchen. Wenn sie geöffnet ist, dann besteht auch eine gute Chance, daß man auch die Höhle besichtigen kann.

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Brønnøysund:

Unser Flash-Video: Torghatten

Brønnøysund ist zunächst als Anlaufstation der Hurtigruten bekannt.
Besucher können sich bei Tilrem in Hildurs Urterarium (Hildurs Kräutergarten) den Kräutergarten und die Wikingerstube ansehen.
Skarsasen ist ein Küstenfort aus dem 2. Weltkrieg und der Berg Torghatten bietet als Besonderheit ein Loch, das 160m lang, 35m hoch und 20m breit ist. Laut einer Sage war es der Pfeil des Hestmannen, der an dieser Stelle den Berg durchschlug und bis heute das Loch hinterließ.

Satellitenaufnahme - Brønnøysund
Satellitenaufnahme - Torghatten

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Vevelstad:

In Vevelstad befindet sich am Fähranleger die alte Handelsstation Forvikgarden, die vor gut 200 Jahren erbaut wurde. Noch älter sind die Felszeichnungen von Vevelstad, die gut 4000 Jahre alt sind.

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Alstahaug:

Alstahaug selbst hat nichts besonderes zu bieten. In der Nähe des Ortes liegen aber "Die Sieben Schwestern", eine sehr markante Gebirgsgruppe, die von Land oder vom Meer gleich gut zu erkennen ist. Alle 7 Berge, der höchste ist 1072m, können auch von Nicht-Bergsteigern erklommen werden. Auf eine entsprechend gute Bekleidung muß dennoch geachtet werden.

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Tunnel:

In Norwegen gibt es rund 530 Tunnel, die mehr oder weniger gut ausgebaut sind.
Die meisten besitzen Beleuchtung und 40 zusätzlich eine Belüftungsanlage. Einige sind nicht asphaltiert, haben keine Beleuchtung und keine Deckenbefestigung. Oft fehlt auch ein Fußweg bzw. eine Markierung für Radfahrer. In allen Tunneln muß mit Tieren (vorallem Schafe und Rentiere), Fußgängern oder Radfahrern gerechnet werden. Auch Tunnel, die für eine Höhe von 4,5 m ausgelegt sind, sollten vorsichtig befahren werden. WoMo´s, gerade mit Alkoven, können an den Felsvorsprüngen hängen bleiben.

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